Revision 2017-06-06T13:03:39+00:00

Revision

Wenn bei einer unvollständigen Wurzelkanalbehandlung Keime im Kanalsystem zurückbleiben, so können diese eine chronische oder akute Entzündung an der Wurzelspitze verursachen. In solchen Fällen ist die Wurzelfüllung meist unvollständig, also innerhalb der Kanäle ungleichmässig oder auch zu kurz, d.h. sie endet deutlich vor der Wurzelspitze.Im Wurzelkanal sind Bakterien zurückgeblieben, die eine Entzündung verursacht haben.

Möglich sind auch chronische Verlaufsformen ohne Schmerzen. Häufig kann man diese dann nur auf einem Röntgenbild erkennen. Oftmals sind dies dann „Zufallsbefunde“. Diese chronischen Entzündungen können jederzeit in einen akuten Zustand mit Schmerzen, Schwellung und Eiterbildung übergehen.

Auch ein abgebrochenes und nicht entferntes Aufbereitungsinstrument oder ein unsachgemäss eingebrachter Wurzelstift können Ursache für einen Entzündungsprozess sein.

In diesen Fällen muss die alte Wurzelfüllung revidiert werden, d.h. das Füllmaterial muss vollständig entfernt, die Kanäle gereinigt und desinfiziert, sowie neu gefüllt werden.

Als Alternative kommt nur ein chirurgischer Eingriff (Wurzelspitzenresektion), oder die Extraktion des betroffenen Zahnes in Frage.

Wird der Zahn gleich entfernt, so entsteht eine Lücke. Der verloren gegangene Zahn muss mit einem Implantat, einer Brücke oder einer herausnehmbaren Prothese ersetzt werden, und Funktion und Ästhetik wiederherzustellen und das Wandern und Kippen der Nachbarzähne zu vermeiden.

Nichts kann jedoch Ihren eigenen Zahn ersetzen, unabhängig davon, wie gut der Ersatz gemacht ist.